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Sozialsysteme in Zeiten knapper Kassen- Fluch oder Segen?

Avatar von tesa

tesa

Moderator

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Diskutieren tun wir es ja schon die ganze Zeit, trotzdem wird sich Mura damit auseinandersetzen müssen, dass sein Standpunkt nicht dem Willen des Wählers gerecht wird.

Thursday, November 10th 2011, 9:35pm

Avatar von ZombieKiller

ZombieKiller

Professional
Ja
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Quoted

ach ja,liberalistische ideologie wärmt einem doch immer das herz..."jeder kann es schaffen,wenn er nur will,wenn man sich nur genug bemüht,dann wird man auch wohlhabend,etc,etc ..." an das dahinter stehende versprechen ist unbedingt immer wieder zu erinnern,aber eben auch daran,dass solcherlei geschwätz (pardon) heute vor allem eins ist: eine lüge.


wenn du damit das versprechen meinst, dass jeder reich werden kann: ja.
aber wenn du auch das versprechen meinst, dass jeder mehr aus sich machen kann, als in der arbeitslosigkeit verharren oder teller waschen, dann nein.

allein in deutschland werden tausende halbwegs gut ausgebildete leute gesucht (nicht nur akademiker) und das ganze kann man auch noch auf den gesamten europäischen binnenmarkt ausweiten. gleichzeitig gibts tausende (also einen teil der arbeitslosen, die langezitprobleme darstellen - bei dem rest sind es ja nicht immer diesselben, die arbeitslos sind - die meisten finden ja recht schnell wieder einen job und das "tauscht sich aus") die gelinde gesagt ziemlich scheiße bis gar nicht ausgebildet sind. und ja, diese leute haben mehr chancen, wenn sie sie denn nur nutzen würden.

finde das ideologische gegenstück, dass die alle ja nix dafür können, sondern nur opfer des kapitals und der produktionsverhältnisse sind, ist genauso ein mist.

Friday, November 11th 2011, 11:36am

bohnekamp

Beginner
Jena
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Was heißt hier Opfer der Produktionsverhältnisse. Das ist mir zu moralisch! Wir sind alle Menschen unserer Zeit und auch unserer Produktionsverhältnisse. Jeder will für sich den größtmöglichen Profit rausschlagen. Wenn arbeiten sich nicht mehr lohnt als zu Hause bleiben, dann wäre es unökonomisch. Und wieso überhaupt, wir müssen uns langfristig mit einem wachsenden Anteil Arbeitsloser abfinden. Denn ein Manager wird nicht eingesetllt, um andedern mehr Arbeit zu beschaffen, sondern um die Firma noch effizienter zu machen. Man muss den Leuten, damit sie zu Hause bleiben, eine Stilllegungsprämie zahlen. Damit die, die etwas haben, noch mehr bekommen und die, die wenig haben, das alles konsumieren sollen. Man kann Profit nur auf Kosten anderer machen.

Thursday, June 21st 2012, 5:27pm

brummer

Beginner
Potsdam
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Wer sagt, dass die Kassen knapp sind? Sind doch sparsam, die Deutschen.

Wednesday, June 27th 2012, 1:59pm

ruethk

Beginner
Stuttgart
User ist offline

Hallo, mehr in Bildung zu investieren ist immer sinnvoll, aber die Frage wo man das Geld her nimmt, sollte man überdenken. Die Vorschläge hier es aus dem Sozialsystem zu nehmen finde ich nicht gut, den heute sind auch viele gut ausgebildete Akademiker arbeitslos, und das liegt nicht daran das sie faule Säcke sind.

Ich denke die Menschen sollten umdenken, alleine das Ziel stetiger Wachstum ist eigentlich nicht sinnvoll, den nicht wächst ewig und steigert sich auch noch dabei. Das ist unnatürlich und fördert nur einen schnelleren Kollaps von allem.

Thursday, August 2nd 2012, 12:30pm

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